Großübung bei RINGANA: Einsatzkräfte probten den Ernstfall
Am Freitag, dem 25. September 2026, fand auf dem Areal des Frischekosmetik-Herstellers RINGANA in Hartberg eine groß angelegte Bezirksübung des Roten Kreuzes statt. Ziel war es, das Zusammenspiel mehrerer Einsatzorganisationen bei einem Großschadensereignis zu perfektionieren.
Menschenrettung und breites Übungsszenario
Nach einer simulierten Explosion mussten rund 35 verletzte Personen aus dem weitläufigen Firmengebäude gerettet werden.
- Atemschutzeinsatz: Die Einsatzkräfte der Betriebsfeuerwehr RINGANA, der FF Unterlungitz und der FF Hartberg drangen unter schwerem Atemschutz in den Komplex vor.
- Unterstützung aus der Luft und am Boden: Die FF Sparberegg lieferte mit einer Bereichsdrohne Lagebilder aus der Luft. Zudem standen die Polizei und die Rettungshundebrigade intensiv im Einsatz.
Fokus auf Inklusion im Katastrophenschutz
Um die Bergung von Menschen mit körperlichen Einschränkungen realitätsnah zu trainieren, war auch die Behinderten-Selbsthilfe-Gruppe Hartberg Fürstenfeld (BSG) aktiv eingebunden. Der Obmann-Stellvertreter Johann Wirth sowie ein weiteres Mitglied im Rollstuhl nahmen an der Übung teil. Ihr Mitwirken ermöglichte es den Rettungskräften, die speziellen Anforderungen und Griffe bei der Evakuierung von Rollstuhlfahrern unter Stressbedingungen erfolgreich zu erproben.
Die Übung bewies die hohe Schlagkraft und das reibungslose Zusammenspiel der regionalen Einsatzkräfte im Ernstfall.





























